Finale Ligure – 2. Tag – Rollercoaster und base NATO

Eine grosse Tour, die zunächst alange auf dem Asphalt hochgeht. Nach einem Rechtsabbieger dann auf schwierigerer Unterlage, aber grundsätzlich alles fahrbar. Die Kraftreserven zwangen dennoch einige Meter zu schieben. Das Vorhaben, wenn oben angekommen den Rollercoaster Trail runter zu düsen und den Aufstieg wieder in Angriff zu nehmen, lohnt sich. Der Entscheid, die zweite Hälfte des zweiten Aufstiegs aus dem Asphalt zu fahren, um Kräfte zu sparen, erwies sich im Nachhinein als eher unnötig. Es wurde so oder so hart, zumal der Wasservorrat ebenfalls auch aufgebraucht war.

Das ersehnte Restaurant oben war wider Erwarten und zum grossen Schock genau zu diesem Zeitpunkt für 4 Tage geschlossen. Völlig dehydriert wurde ein Haus angesteuert, wo man netterweise die Flaschen auffüllen liess. Nach gefühlter halben Stunde Volltextens eines etwa 80 jährigen Einheimische konnte die Weiterfahrt wieder aufgenommen werden.

Der Schlussaufstieg zur ehemaligen NATO Basis war dann die letzte Höhenmeterquälerei. Ab da konnten man sich den Trail talwärts dann auswählen. Natürlich ging es auf die als einfachste signalisierte Strecke (stundelange Vorbereitung auf Komoot waren da hilfreich). Glücklicherweise war der Trail bis auf einige Passagen in der Tat einigermassen einfach, mit den verschliessenen Kräften des Tages ist auch die Konzentration mittlerweile anstrengend). Nach einer Abkürzung auf einem Waldweg Richtung Tag folgte dennoch eine weitere S2 Passage, bevor es dann auf der Strasse wieder bis nach Finale Ligure ging. Der Schlussaufstieg zum Haus (das geht verdammt den Stutz hoch) kostete dann die restlichen Energien. Eine tolle Tour, sehr zu empfehlen. Merke: aufgrund der langen Dauer und der quasi nicht vorhandenen Möglichkeiten, die Flaschen wieder zu füllen, unbedingt genügend Wasser mitnehmen (5 Liter wären angebracht gewesen 🙂 ).