631 – Arosa -Davos – Arosa (2 Etappen)

Eine 2-Tages-Tour, offizielle Strecke Nr. 631 von Arosa nach Davos und zurück. Von Arosa via Langwies über den Durannapass Richtung Klosters, dann Schlussspurt nach Davos. Tag zwei ab Davos via Mittelstation der Parsennbahn zum Strela, hinten runter nach Langwies und zurück zum Ausgangort Arosa.

1. Etappe

Ab Arosa geht es zunächst abwärts nach Litzirüti und weiter bis nach Langwies, wobei es hier einfach zu fahren ist hauptsächlich auf Kieswegen. Nur gegen Ende kommt ein anspruchvolleres Stück bis zurm „Tiefpunkt“ am Fluss in Langwies. Ab da geht es nur noch aufwärts auf asphaltierten Strassen grundsätzlich ohne Verkehr. Lediglich die letzten Kilometer ists dann fertig mit asphalt, und zunächst auf Kieseweg, dann auf Naturbelag wird der Restaufstieg bewältigt. Oben angekommen sollte man die Gelegenheit nutzen für eine Pause am Grünsee, der an diesem Tag sehr gut besucht war (auch da oben beinah die 30°…).

Die Abfahr in Richtung Klosters ist grösstenteils einfach, sie führt einer kiesigen Strasse entlang. Hier sollte man aber die Abzweigung nach rechts nicht verpassen! Sonst landet man voll im Schilf. Nach dem Rechtsabbiegen fährt man einen lustigen Trail, die nicht schwer zu bewältigen ist. Ist man unten angelangt, fängt der Spass erst an…

Sobald es wieder aufwärts geht, sollte man fit sein. Die Streck bis nach Davos zieht sich unheimlich in die Länge, ist jedoch gut fahrbar, bis man die Hauptstrasse Klosters-Davos überquert. Da schieben wohl die meisten ihr Drahtesel, da es schmal und ziemlich auswärts geht. Vor allem eigenet sich dieser Trail in die entgegengesetzte Richtung zu fahren, immer wieder kommt einem jemand entgegen. Sobald diese einigermasse kurze Passage bewältigt ist, fährt man einen schönen Trail oberhalb des Davosersees entlang. Man sollte nicht verpassen, den MTB-Wegweiser zu folgen (auch wenn da die Strecke 631 nicht ersichtlich war!?) , ansonsten landet man wie ich plötzlich auf dem Gehweg um den See, auf der Radfahren verboten ist. Die Spaziergänger lassen das einen aus spüren. 😉

Beim Hotel angekommen stellte ich mit schrecken fest, dass der Vorderreifen gerade mal knapp ein Bar Druck hatte… ja, den konnte ich am nächsten Morgen tatsächlich wechseln.

2. Etappe

Am nächsten Morgen gings auf gewechseltem Schlauch los in Richtung der Mittelstation der Parsennbahn. Der Aufstieg hier ist grundsätzlich fahrbar. Zunächst weniger, dann aber immer steiler. Je länger es dauerte, umso öfter schob ich, war einfach zu sehr ausgepumpt. Und man merkt schliesslich doch, wenn man etwas Gepäck auf dem Rücken hat. Nichtsdestotrotz gelangt man oben an, wo man den Panoramaweg links abbiegt und zum Strelapass rüberfährt. Hier muss man mit einigen Wanderern rechnen, entsprechend vorsichtig sollte man den schmalen Weg befahren. Beim Strala ist der perfekte Ort, sich kurz zu erholen.

Denn anschliessend ist wohl für viele schieben angesagt, und auch das fordert. 🙂 Der mit S4 angegebene Trail ist wohl wirklich S4 würdig. Die ersten Meter kann man einfach fahren, doch dann gehts mal ziemlich steil abwärts. Zudem ist die Unterlage anspruchsvoll. Ich riskiere nicht und schiebe die Viertelstunde das Rad. Ist man unten angekommen, steigt man schnell wieder auf und lässt es in Richtung Langwies sausen.

In Langwies hat man die Möglichkeit, den Schlussaufstieg nach Arosa mit der Bahn zu bewältigen. Nach langem hin und her entschied ich mich dagegen. Bis auf die Passage vom Fluss aufwärts ist alles gut fahrbar, wusste ich ja noch vom Vortag. Dennoch zieht es sich sehr in die Länge, bis man endlich in Arosa einfährt.

Eine schöne, tolle und abwechslungsreiche Tour, die zu empfehlen ist!